Klassenlager Herrn Schmidli

Die Klasse von Herrn Schmidli konnte ein schönes Velolager am Bodensee geniessen

 

 

 

 

Unser Klassenlager in Altnau am Bodensee war sehr schön! Das Wetter spielte mit das war besonders toll und so konnten wir jeden Tag baden gehen und die Sonne geniessen, aber auch der Umgang untereinander und miteinander war sehr sozial und es herrschte eine gute Stimmung. Man ging friedlich und freundlich miteinander um, es wurde gelacht, gespielt, Fahrrad fahren geübt und gegenseitig geholfen und unterstützt wo es nötig war. 

Dann natürlich das Areal wo wir wohnten, die Umgebung um unser Lagerhaus, der Bauernhof mit Ziegen, Hühnern, Gänse und Enten, Pferde, Pfauen und Katzen ( besonders gefallen hat uns die kleine Linda..) und auch das Haus selber. Da es so flach war konnte man mit dem Fahrrad oder Go-Kart gut kleine oder grössere Runden drehen und das Steuern, Lenken, Bremsen, wieder neu anfahren und Schalten üben. 

 

Fahrrad fahren und Baden konnten wir dank des guten Wetters ausgiebig. Wir gingen 2x in den See, in ein Freibad mit grosser Rutsche beim See und sogar in die Thermen in Konstanz. Für das mussten wir über die Grenze nach Deutschland. Wir wurden jedoch nicht kontrolliert und konnten einfach durch den Zoll fahren. Zuerst gingen wir noch in einen Tierpark nach Allensbach, 20 min. von Konstanz entfernt. Dort schauten wir uns eine Vogelshow an mit Eulen, Raben und Falken. Die Grösse der Vögel hat uns am meisten beeindruckt. Nach einer schönen Mittagspause mit Pizzaessen ging es ab in die Thermen. Dort nahmen wir bei einer Aquavit-Session teil ( ich glaube der Leiter hatte noch nie so viele Teilnehmer ;) )

Man merkte, dass es allen Spass machte und dass sie die Übungen möglichst gut und richtig machen wollten. 

 

Wir nahmen uns vor einmal mit den Fahrrädern zum See runter zu fahren. Nur muss man dann auch wieder hoch fahren :). 

Frau Schmidli führte die Gruppe an und wir versuchten alle schön hintereinander zu bleiben und so hinunter zu fahren. Es klappte ziemlich gut, bis auf ein zwei „Rennfahrer“, denen das Tempo manchmal ein wenig zu lahm war…

 

Doch was mir besonders Eindruck gemach hat, war der Rückweg also der Aufstieg. 

Wir nahmen einen anderen Weg der nicht nur bergauf ging, aber natürlich immer wieder eine Steigung hatte. 

 

Bis auf ein zwei kleinen Pausen um zu Verschnaufen und zu Trinken kamen wir zügig voran und waren viel schneller beim Lagerhaus als erwartet. Trotzdem freuten wir uns alle auf ein „Glacé“, das wir auch wirklich verdient hatten. 

 

Beim Minigolf spielen sah man schnell, dass es für einige schwierig war den mit dem Schläger Ball so zu treffen, dass er in die richtige Richtung ging, oder abschätzen können, wie fest man jeweils schlagen muss bei den verschiedenen Bahnen.  Doch mit der nötigen Geduld, Hilfe der Mitspieler und Selbstvertrauen konnten alle gute Schläge und Punkte machen. 

 

Es war mein Erstes Lager als Mitleiterin, daher war ich sehr gespannt, wie es wohl sein werde. Ich wurde sehr positiv überrascht - also nicht, dass ich gedacht hätte, dass es nicht toll werde, aber so hatte ich es mir auch nicht vorgestellt -. So friedlich und angenehm. 

Man musste sich nicht ständig etwas einfallen lassen, was man tun könnte, nicht immer volles Programm, wo alle völlig erschöpft wären. Nein, sie waren oft selbständig unterwegs auf dem Hof, beim Fahrrad fahren, bei den Pferden, am Reiten, zeichnen oder auch oft unter dem schönen Apfelbaum mit der Katze auf dem Schoss. 

Es war einfach ein tolles Lager! 

 

Mascha Tondeur (Praktikantin)