Entsorgung und Recycling

Wir schauen was in einem Kehrichtsack steckt. Was wird weggeworfen?


Plastik (leider), Stoffstücke, Lederreste, Katzensand, volle Staubsaugersäcke, gebrauchte Toilettenartikel (Ohrenstäbli, Damenbinden), gekochtesEssen, welches man nicht mehr essen kann.

 

 

 

 

 

 

Glassammelstelle und Büchsensammelstelle

 

 

 


Papiersammlung 

 

 

 


Kartonsammlung 

 

 

 


Rüstabfälle aus der Küche auf den Kompost


Elektroschrott- Sammelstelle

Plastik kommt immer noch in den Kehrichtsack. Es braucht dringend eine Plastiksammelstelle!

 

Produzieren Menschen und Tiere auch Abfall?

 

Menschen und Tiere essen und trinken.

Das gibt Kraft, Nahrung und Energie

für Sport und Bewegung

für Lebensvorgänge wie Herzschlag, Lunge (atmen), Magen und Darm (Verdauung), Muskeln und Hirn (denken).

Wir schauen uns den Vorgang der Verdauung an.

(Bitte auf die Bilder klicken)

 

Aus tierischem Kot wird Dünger hergestellt. Aus Kuhfladen wird Gülle, welche der Bauer auf die Felder ausbringt. Dünger ist Kraftnahrung für die Pflanzen.

 

Der menschliche Abfall kommt in die Toilette und von dort in die Kanalisation. Die Kanalisation endet im Klärwerk. Dort wird das Wasser gereinigt.

 

Gibt es Abfall in der Natur?

Im Herbst fallen die Blätter und die Früchte der Pflanzen ab.

 

Dieser „Abfall“ fällt auf die Erde. Was passiert jetzt?

 

 

 

 

Pilze befallen den „Abfall“, die Blätter, Äste und Früchte. Würmer und Schnecken, Käfer, Ameisen , Wespen, Vögel, Insekten, Mäuse, Ratten, Bakterien, Fliegen, Raupen sind Lebewesen, welche vom „Abfall“ der Natur leben.

 

 

Deshalb gibt es im natürlichen Kreislauf keinen Abfall, alles wird gefressen und abgebaut.

 

 

 

Die von Pilzen und Bakterien abgebauten Pflanzenreste werden noch von den Regenwürmern gefressen und nochmal verwertet.

Am Schluss wird alles zu Erde.

Die Regenwürmer sind wichtige Tiere im Boden. Sie „durchlüften“ mit ihren Gängen den Boden. 

 

Der Bauer und der Gärtner wissen von diesem Vorgang und legen abgestorbene und abgeschnittene Pflanzen auf einen Haufen. Das ist der Kompost.

 

In diesem Kompost leben viele Tiere und machen aus den weggeworfenen Salatblättern und anderem Rüstabfall wieder neue, frische Erde. Wir haben den Komposthaufen untersucht. Er hat fürchterlich gestunken.

 

 

 

 

Die frische Erde wird dem jungen Gemüse, den Rosen und den Bäumen gegeben.

Die Sonne

Die Sonne, ihr Licht und ihre Wärme sind die wichtigsten Erzeuger für das Wachsen und Gedeihen von Pflanzen, Bäumen, Tieren und Menschen.

Mit Hilfe des Sonnenlichtes wird in den Blättern Traubenzucker gebildet. Für diesen Prozess besitzen die Pflanzen in ihren Blättern den Farbstoff Chlorophyll. Der Traubenzucker hilft den Pflanzen, das sie Stängel, Stamm, Äste, Blüten , Blätter, und Früchte ausbilden und entwickeln können.

 Der Bau von Pilzen

Wenn wir von Pilzen reden, meinen wir vor allem die Arten von Pilzen,- die einen eigenen Fruchtkörper ausbilden, die sogenannten Ständerpilze.

Der eigentliche Pilz ist in der Regel nicht sichtbar, da er sich in der Erde befindet oder im Holz. Dieser Teil des Pilzes besteht aus unzähligen, feinen Pilzfäden, die dünner sind als die Wurzelhaare von Pflanzen und die in der Erde ein unsichtbares Pilzgeflecht bilden.

Die Pilze zersetzen Laub und Kompost

Als Abbauer von totem Material, wie Blätter, Fruchtabfällen, Pflanzenresten, Holz, usw. sind die vielen Bodentiere und Pilze die wichtigsten Helfer. Sie bauen das anfallende tote Material ab und geben der Erde Nährstoffe in Form von Kompost ab.

Nach der Zerkleinerung des Laubes durch verschiedene Bodentiere bauen vor allem Pilze das im Wald anfallende Laub fast alleine ab.

Dazu lesen wir die Geschichte „Die Verbannung der Pilze“ von Ruedi Winkler. Die Schülerinnen und Schüler erfahren von der Wichtigkeit der Pilze.

Über das Wurzelsystem bilden die Pilze mit den Bäumen eine Freundschaft. Besonders auf kargen Böden können sich die Bäume und Pflanzen ohne Gemeinschaft mit den Pilzen nur schlecht entwickeln.

Ohne Pilze wäre der Kreislauf in der Natur empfindlich gestört, vergleichbar mit der Stadt Zürich ohne Müllabfuhr und Klärwerk.