Workshop „Warum Wurst nicht wurst ist“

Am 28. Januar 2014 konnten wir an einem Workshop im Mühlerama zum Thema „Warum Wurst nicht wurst ist!“ teilnehmen.

Zur Vorbereitung schrieb jeder Schüler und jede Schülerin den eigenen Fleischkonsum von einer Woche auf. Dieser wurde zusammengezählt und gab uns die Grundlage um uns Gedanken über den Fleischkonsum zu machen.Wir beschäftigten uns mit Fragen wie: Darf man Tiere überhaupt essen? Weshalb essen wir manche Tiere und weshalb andere wieder nicht? Was sind unsere Lieblingstiere?  Eine Schülerin sagte aus, dass sie ihr Lieblingstier nicht essen könnte, da sie es gerne hat und eine Beziehung zwischen dem Menschen und dem Tier besteht.

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Die Leiterin des Workshops erklärte uns  anhand von Bildern, wie ein Tier auf einem Bauernhof geschlachtet wird. In einem Film konnten wir sehen, wie in Graubünden auf einem Hof der Metzger und der Bauer beim Schlachten eines Schweines vorgehen.

Ein Schüler schreibt: Wir sahen wie ein Schwein geschlachtet wurde. Zuerst wurde es betäubt, dann wurde das Blut rausgelassen und das Schwein im heissen Wasser von den Borsten befreit. Dann wurde das Schwein geteilt und in verschiedene Teile verarbeitet. Es wurden Schinken, Schnitzel und Würste gemacht. Für 1 kg Schnitzel braucht man 16 kg Getreide und 40 000 Liter Wasser.

Einige Schüler und Schülerinnen haben das Schlachten eines Tieres auf einem Hof schon selber miterlebt und konnten detailliert schildern wie das vor sich ging.

Am Nachmittag blickten wir auf den Inhalt der Führung zurück. Die meisten Schüler und Schülerinnen drückten aus, dass es ihnen wichtig ist, wie das Tier vor dem Schlachten leben konnte.

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Eine Schülerin schreibt:

Mich hat es geschockt zu sehen wie ein Schwein geschlachtet wird. Wenn wir einmal 80 Jahre alt sind haben wir 8 Kühe, 33 Schweine und 720 Hühner gegessen, dies hat uns die Mitarbeiterin erzählt. Mich hat es noch geschockt wie die Tiere leben! Ich erhoffe mir, dass die Tiere die ich esse mehr nach draussen dürfen und die Freiheit geniessen können! Ich wünsche den Tieren im Stall, dass sie mehr Platz haben und nicht alle aufeinander hocken müssen und auch mehr Platz zum Schlafen haben!