Freizeitveranstaltung mit Unterstützungskreis

Am Samstag Nachmittag, den 25. November 17 haben sich auf Initiative von Frau

Elisabeth Stucky um die 40 Personen - WerkstufenschülerInnen mit ihren Eltern, Angehörigen sowie Freunden - in der Rafaelschule getroffen. Es ging darum, Ideen für die Freizeitgestaltung zu sammeln und herauszufinden wo, wie und mit wem diese dann umgesetzt werden können.

Bei der Vorbereitung für diesen Nachmittag haben Céline, Dominic und Frau Ingold Frau Stucky tatkräftig unterstützt. Durch den Anlass haben uns dann ein externer und eine externe Moderatorin geführt.

Wir haben damit gestartet, dass jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin seinen Namen und seine momentane Lieblings-Freizeitbeschäftigung auf eine Papierfigur geschrieben hat. Diese Figuren wurden sichtlich an die Wand geklebt.  Dabei kam ein grosser Strauss von vielen Beschäftigungen zusammen wie z.B. Skifahren, Yoga, Boxen, Pfadi, Schwimmen, Tanzen, Kochen, Musik machen, Kino, in die Natur gehen, Fussball, Velofahren, Fitness, Bogenschiessen, Fotografieren, Entspannen etc.

Anschliessend haben wir kleine Gruppen unter den Jugendlichen und den Erwachsenen gebildet. Die Jugendlichen haben ihre Wünsche für eine schöne und erfüllte Freizeitbeschäftigung auf Papier gebracht - ob realistisch oder nicht war völlig unwichtig. Es ging vor allem darum, den Horizont zu erweitern und nicht zu denken, dass das oder jenes aus irgendeinem Grund nicht geht.

Die Erwachsenen wiederum haben aufgeschrieben, was sie sich für die Jugendlichen wünschen.

Ganz viele interessante Inputs zu verschiedenen Themen kamen zusammen wie z.B.

Reisen: zelten, campen, tauchen im Meer, Rundflug

Unterhaltung/Ausgang: Kino, in Bar gehen, Konzert besuchen, Musical, Zirkus, mit Kollegen etwas unternehmen, Freunde treffen

Musik: Band gründen, Plattform für Singen und Musik, DJ sein, Musik selber produzieren, ins Musikstudio gehen

Sport: Turmspringen, Segeln, Hundeschlitten fahren, Bowling, Kajak, HipHop tanzen, Fallschirm springen, Schlittschuhe fahren, Klettern, Skaten, Schwimmen, Velofahren, Bob fahren, Skillspark, Trampolino, Pedalo fahren, selber fliegen

Diverses: Shoppen, lesen, malen, Pilze suchen, keine Hausaufgaben, nicht Kochen/Putzen

Die Erwachsenen wünschten sich für die Jugendlichen eine selbständige Freizeitgestaltung, so dass sie selber abmachen können, einen Treffpunkt haben, selbständig reisen können, in einem Verein mitmachen können, Spontanität ausleben.

Nachdem wir uns in einer grossen Pause mit Kaffee und feinem Gebäck gestärkt hatten, waren wir gespannt wie es weitergeht. Würde es konkrete Vorschläge geben und was würde das den Jugendlichen für die Zukunft bringen?

Frau Stucky hatte hierfür eine übergrosse Karte der Stadt Zürich vorbereitet und die SchülerInnen suchten Fotos für sie markante und wichtige Plätze aus  Die Moderatoren fragten ins Publikum, wer denn Anbieter und Orte für die vorher gewünschten Freizeitaktivitäten kennt. Nach einem eher zaghaften Anfang sprudelten plötzlich die Ideen. Die Aktivitäten wurden auf farbigen Zetteln aufgeschrieben und am richtigen Ort auf der Karte aufgeklebt wie zum Beispiel:

  • Palais Xtra: Salsa Tanzen und Kurs
  •  Sportamt Zürich: verschiedene Kurse
  • GZ Schindlergut: Raum mieten und selber Disco organisieren
  • GZ Bachwiesen: Jugendangebote
  • OJA: Musikmix / Kochkurs
  • Im La Viva: tanzen gehen
  • Schlittschuhe laufen im Dolder
  • Boule spielen auf der Josefswiese
  •  Insieme-Disco und Insieme-Treff
  • Plussport: Schwimmen in Wädenswil oder Käferberg
  • Opernhaus: Club Jung mit Besichtigung
  • Baugenossenschaft Schönheim (Schulwohnung): Programm mit verschiedenen monatlichen Aktivitäten wie z.B. am 10.12. Openhouse der Wohnungen
  • Kochen in der Schulwohnung: Eltern mit Schülern, Rezepte ausprobieren
  • Regelmässige 2-stündige Treffen am Sonntag Nachmittag z.B. im Tibits/Starbucks zum Quatschen. Lachen am Rande begleitet durch 1 erwachsene Person

·      Es würde den Rahmen sprengen, um hier alles aufzuführen, was erfreulicherweise gesammelt wurde.

Konkret haben sich einige Personen sogar bereit erklärt, etwas zu organisieren. Damit aber diese Ideen auch umgesetzt werden können, wurde ein Elternchat über Whats up organisiert. Denn die Vernetzung war insbesondere ein grosses Anliegen an diesem Nachmittag.. Es kann ja sein, dass man seine Tochter/seinen Sohn z.B. ins Kino begleiten will und man das für die anderen WerkschülerInnen öffnen möchte. Somit ist eine Vernetzung inskünftig gewährleistet.

Fazit: Es zeigte sich, dass sich plötzlich der Horizont verschiebt, wenn viele Menschen ihre Erfahrungen und ihr Wissen untereinander teilen. Man merkt, dass man nicht alleine ist und auch andere dieselben Wünsche haben.

Es ist zu wünschen, dass dieser Samstag Nachmittag die Startzündung für viele tolle neue Freizeitbeschäftigungen ist. Aufgrund des grossen Interesses und der vielen Teilnehmer darf man zuversichtlich sein.

Herzlichen Dank den Initianten!

Karin Deutsch (Schulmutter)