Berichte, Ideen und Lehrmittel für den Unterricht


Hier sammeln wir alle Möglichkeiten die Sie überzeugten:

Fördermittel, Lernmethoden und Lehrmittel

 

Rechnen


Übungsblätter einfach selber erstellen, aber noch viel mehr

http://www.nixnox.ch/rechnen/rechnen.html

Bestamethode

http://www.besta-rechenkonzept.ch/kulturgeschichtliches.htm

 

 

 

Unser Pausenplatz ist zu einem vorläufigen Abschluss gekommen. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

 

 

Am ersten Elternabend des Schuljahres wurde die Idee für den Bau eines Waldsofas vorgestellt. Wir informierten damals die Eltern, dass die Grundstufe gemeinsam mit der Unterstufe jeden zweiten Mittwoch in den Wald geht. Dort wird in einer anderen Art Schule gemacht indem z.B. durch allerlei Bewegungsarten wie Wandern, Rennen, Schleichen oder Klettern zur Entwicklung der motorischen Fähigkeiten beigetragen wird. Sich orientieren, Wege suchen, Beziehungen zu Pflanzen und Tieren entwickeln, alles das und vieles mehr bieten sich als spannende Aktivitätsfelder an. Diese werden ergänzt durch vielerlei Spiele, die sowohl als Freispiel, als auch in einer Kleingruppe oder im Verband beider Klassen individuelle und soziale Fähigkeiten veranlagen helfen.
Damit wir auch etwas Schutz haben, v.a. in der nun anbrechenden Winterzeit, wollten wir zusammen für die Kinder ein „Waldsofa“ bauen. Dies ist eine kreisförmige Schutzwand aus Ästen, welche eine Art Innenraum umfasst. Darin werden wir viele Sachen machen können: Wir versammeln uns darin zum Znüniessen, um eine Geschichte zu hören, Spiele zu machen oder auch für „richtige“ schulische Aktivitäten.
Viele Eltern waren an diesem Projekt interessiert. So entschlossen wir uns, anstatt eines nächsten Elternabends, einen Familienmorgen zu gestalten.
Am Samstagmorgen, den 5. November 2011 um 9.30 Uhr, trafen sich dann erwartungsvoll einige Familien mit Kindern, sowie Praktikantinnen und Lehrkräfte, z.T. auch mit ihren Kindern. Zusammen waren wir fast 30 Personen. Diese Gruppe zog dann durch den Wald zum vorgesehenen Waldschulplatz, der sich etwas östlich des Degenrieds befindet.
Dort musste zuerst viel Holz vom Schulbus zum Bauplatz geschleppt werden. Dabei konnten auch die Kinder gut mithelfen. Auf dem Bauplatz wurde mit Sägemehl ein Kreis gezeichnet. Dann wurden in einer Doppelreihe die Pfähle, etwa 30 Stück aus dauerhaftem Eibenholz, eingeschlagen. Das dauerte eine längere Zeit. Nun wurde die Seitenwand mit dünnerem Stammholz und dicken Ästen aufgefüllt. Mit dem Schulbus wurde weiter unten im Wald eine weitere grosse Holzladung geholt. Dieses Holz war bereits in den Herbstferien von einer Gruppe von Eltern, Kindern und Lehrpersonen gesammelt worden. So kamen ca. 6 – 8 m³ Holz zusammen. Eine andere Gruppe suchte im Wald nach grossen Tannenästen, welche behangen mit Reisig und Nadeln als Zwischenlage verwendet wurde.
Gleich neben dem Bauplatz wurde ein Feuer entfacht. Dabei entstanden viele Aktivitäten, wie die Vorbereitung des Znünis und der Suppe für den Mittag. Die Kinder konnten auch „Schlangenbrot“ backen und allerlei Spiele machen. Hier konnten alle sitzen, ausruhen und sich mit Kaffee, Tee, Früchten und Brot stärken. Es war der Ort für viele, auch heitere Begegnungsmöglichkeiten.
Etwa um drei Uhr waren wir wieder bei der Schule und konnten uns nach dem Aufräumen um 16 Uhr verabschieden. Es war ein sehr erlebnis- und arbeitsreicher Tag. Wir danken allen, insbesondere den Eltern, die dieses Projekt durch Mitarbeit und Mitdenken ermöglicht haben!


Thomas Jerg, Klassenlehrperson


Winter – Frühjahr 2012 beim Waldsofa:
Bericht von der Grund- und der Unterstufe


Im Winter wurden unsere Besuche im Wald kürzer und seltener: Einmal konnten die Schlitten mitgenommen werden und auf der Waldstrasse in der Nähe des Waldsofas intensiv gefahren werden. Beim Waldsofa brutzelten auf dem Feuer währendem bald heissi Maronis. Auf den Fotos spüren die Schüler dem Waldsofa im Schneekleid nach.
Dann gab es eine Pause: Die grosse Winterskälte herrschte draussen und im Wald.
Am 14. März war es wieder soweit: Mit einer grossen Ladung Tannenästen fuhr der Schulbus zum Waldsofa: Alle Schüler halfen tüchtig beim Entladen und transportieren der ca. 3m³ Holz an die verschiedenen Plätze. Anschliessend wurde viel gespielt und Bus gefahren….!
Am 16. März waren so viele Kinder krank, dass wir den „übriggebliebenen“ Schülern kurzentschlossen in den Wald stapften und mit dem Einschlagen der zusätzlichen Pfähle begannen.
Am 20. März wurden alle Pfahlpaare so verdrahtet, dass sie durch den Druck der über die Waldsofamauer balancierenden und kletternden Kinder nicht mehr herausgedrückt werden können.
So konnten wir wieder mit der gesamten Grund- und Unterstufe am 21. März zum Waldsofa marschieren und mit dem Einbauen der grossen und schweren Tannenäste beginnen. Zuerst wurde aber ausgiebig Znüni gegessen, zum ersten Mal wieder draussen im Wald. Einige Kinder spielten auf dem Waldsofa, andere mehr in der Umgebung. Der Rückweg führte an den Weihern im Degenriet vorbei, wo schon einige Quakfrösche tüchtig waren und beobachtet werden konnten
Einige Fotos sind vom Wald- und Gartentag am 22. März 2012 in Schulhausnähe vom Aufräumen des Schulhauswaldes.

Projektwoche an der Rafaelschule vom 11. April bis 16. April 2011

Die Zirkuswoche in der Rafaelschule vom 12. April bis zum 16. April 2011
Bericht von Stéphanie, Luis, Alexander, Serafin, Florian, Dominique, Marc, Marco, Pascal

Guido vom Zirkus Balloni hat die verschiedenen Zirkusnummern vorgeführt in der Turnhalle von Witikon. Die 4. Klasse der Steiner Schule, der Kindergarten von Witikon und die Schüler der Rafaelschule waren dabei. Der Hund vom Kindergarten Witikon hat auch mitgemacht. Dann haben wir darüber geschlafen. Wir konnten wünschen in welchen Gruppen wir sein wollten. Es gab Clowns, Kraftmänner, Pantomime, Engel (UV-Licht) Jongleure, Fakire, Hinter den Kulissen, Tiger und Löwen und Leiterkünste. Alle haben in ihrer Gruppe ein Stück eingeübt. Die Clowns haben den Takt geübt „Da wird kei Musig gmacht“ sagt Clown Daniel, der selber Musik macht. Zwei Musikgruppen kriegen Streit, weil beide Chefs Recht haben wollen. “Ruhe“, schreit der eine immer. In der Gruppe Pantomime haben wir uns ein Stück ausgedacht, in dem fast alles drin vorgekommen ist. Ein Frau mit dem Koffer, eine andere Frau mit einem unsichtbaren Hund an der Leine, ein Detektiv, zwei Roboter und zwei verschiedene Räuber. Jede Gruppe hat sein Stück eine Woche lang geübt. Auch die Jongleure haben mit üben, üben, üben jonglieren gelernt. Die Fakire waren brutal. Die Kraftmenschen waren stark. Die Tiger und Löwen waren nicht gefährlich aber schön anzuschauen. Es floss kein Blut. Die Gruppe Hinter den Kulissen hat Getränke besorgt und Essen. Sie haben viel Geld verdient.
Die Aufführung im Zirkuszelt Balloni war sehr sehr gut, sie war speziell, denn wir waren aufgeregt: es kamen so viel Besucher! Die Eltern, Bekannten und Unbekannten haben sich gefreut. Wir waren stolz auf uns. Im Finale haben sich alle Gruppen verbeugt. Es war gut, dass die 4. Klasse der Steiner Schule und der Kindergarten von Witikon dabei waren. Florian und Pascal hatte es sehr gefallen andere Schüler beim Zirkus dabei zu haben.
Es war eine strenge, aber sehr schöne Woche.

Berichte aus den Gruppen:

Hinter den Kulissen:
Die Gruppe von der HdK hatten die Stände aufgestellt und haben in der Maschine Popcorn gemacht. Es gab Hotdog und Muffins, Heidelbeerenmuffins und Schoggimuffins. Sie hat das Programmheft verkauft und Gipfeli verkauft. Der Marc hatte ein Coca Cola gekauft. Marco, Enida und ich haben Photos gemacht für das Programmheft. Am Anfang hatte Frau Linders eine grosse Einkaufsliste aufgeschrieben, was wir einkaufen wollen. Das Einkaufen war sehr schön. Marco, Enida und ich schieben Circo Rafaelo auf und malten die Buchstaben aus. Die Gruppe von den Clowns führten ein Stück auf. Wir mussten 2mal Aufführungen machen, weil so viele Besucher kamen. Der Guido und Herr Melliger bekamen einen Blumenstrauss als Geschenk über von der HdK. Und zum Glück war mein Freund Theo auch mitgekommen. Das Wetter war sonnig.
Dominique Basterrica

Jonglage:
Mit dabei waren Simon, Miguel, Siddharta, Leandro, Tia, Alexander.
Bei dem Zirkus war ich in der Gruppe „Jonglage“. Herr Svec und Herr Solér brachten uns die Kunststücke bei. Mit Bällen begannen wir zu jonglieren. Mit Ringen und Tüchern arbeiteten wir auch. Das Üben war schon ein bisschen anstrengend. Mir gefiel es mit den Bällen zu jonglieren. Unsere Kleidung war: weisses Hemd, schwarze Krawatte, Sonnenbrille, schwarze lange Hosen. Wir übten auch im Zelt. Ich war schon ein bisschen aufgeregt. Es war eine schöne Woche.
Alexander Müller

Clowns:
Dabei waren die Kinder und Jugendlichen Ruby, Fiona, Sheila, Marc, Florian, Daniel, Marcel.
Bei dem Zirkus war ich in der Gruppe „Clowns“. Frau Reber und Frau Degkwitz brachten uns bei, wie man sich als Clown verhält. Wir übten einen Sketch. Darin ging es um zwei Musikgruppen. Es gefiel mir ganz gut in der Gruppe. Wir übten oft im Zelt. Den Eltern gefiel meine Darbietung als Clown.
Florian Stadler


Jede Klasse hat vom Zirkusgeld 550 Franken verdient. Mit dem Geld sind wir ins Verkehrshaus Luzern gegangen.
Werkstufe Juli 2011

Wir bauen eine Jurte
Projektwoche an der Rafaelschule
vom 17. Mai bis 21. Mai 2010

Eine ganz spezielle Projektwoche haben wir uns dieses Jahr vorgenommen. Eine ganz richtige Mongolische Jurte soll gefilzt werden.
Dass dies viel Vorbereitung braucht, versteht sich von selbst.

  •     Was ist eine Jurte und wer wohnt den in diesen Häusern?
  •     Wie und woher bekommen wir all das Material?
  •     Können wir alles selber machen oder brauchen wir noch Hilfe?

Diese und viele andere Fragen stellten sich im Zusammenhang mit der Vorbereitung.

So machte sich die ganze Schule daran, das Volk und ihre Lebensweise zu erkunden.

Bald merkten wir, dass wir nicht alles selber machen können und suchten uns die nötigen Helfer und Lieferanten.

Für die ganze Holzkonstruktion musste extra jemand nach Deutschland fahren, da wir nur dort eine "original" Holzkonstruktion gefunden haben. Auch so etwas Grosses zu filzen warf einige Fragen auf. Wieviel Wolle brauchen wir da, wo und wie kann das gefilzt werden? Glücklicherweise fanden wir auch da Hilfe und einen Bauernhof in der Schweiz, der ganz viele Sachen anbietet. Alle wolle tragenden Tiere leben auf dem Hof, auch stehen dort schon einige fertige Jurten als Attraktion und Anregung, auch mal sowas zu bauen. Dort konnten wir die viele Wolle, auf einem Schulausflug, gleich mitnehmen. Ich staunte nicht schlecht, wie viel Säcke da gebracht wurden. Brauchen wir wirklich so viel? Mit diesem Schulausflug war der Grundstein für unserer Arbeit an einer eigenen Jurte gelegt und alle konnten sich auf die Arbeit an dieser freuen.
Anhand der Bilder können Sie nun den ganzen Arbeitsablauf verfolgen.

Einen ganz grossen Dank geht an Simone Tremp, die das Ganze eingefädelt hat, an Angela Hauser die uns als Profi zur Seite stand und an alle Beteiligten die uns mit Musik, fleissigen Händen und stampfenden Füssen zu einem grossen Erfolg verholfen haben.

Fotografieren mit der camera obscura (Lochkamera)

Für die Lochkamera braucht wir nur eine Blechbüchse und lichtempfindliches Fotopapier . Wir brauchen 3 verschiedene Chemikalien Entwickler- Stoppbad- Fixierer Mit der Ahle oder einer Nadel stechen wir ein kleines Loch in die Blechbüchse. In der Dunkelkammer ist es ganz dunkel, kein Lichtstrahl darf hinein. Es brennt eine rote Lampe. Wir legen einen Streifen Fotopapier in die Büchse, vis à vis vom Loch . Wir kleben das Papier fest und schliessen die Büchse. Über das Loch kleben wir ein schwarzes Klebeband. Zum fotografieren ziehen wir den Klebstreifen vom Loch weg. Je nach Wetter 4 Sekunden bis 1 Minute. Loch wieder schliessen und ab in die Dunkelkammer. Wir machen dunkel, das rote Licht an, das Papier nehmen wir raus und legen es in das Entwicklerbad 1 Minute = 60 Sekunden, dann ins Stoppbad halbe Minute = 30Sekunden dann ins Fixierbad halbe Minute = 30 Sekunden. Wässern 1 Stunde Jetzt haben wir das Negativ, das heisst überall wo Licht auf das Papier fiel ist es schwarz. Für ein Positiv legen wir in der Dunkelkammer das Negativ auf ein neues Fotopapier und belichten mit einer Taschenlampe ca. 5 Sekunden. Wieder Entwicklerbad- Stoppbad- Fixierbad. Wässern . Fertig ist das Foto.

Werkstufe 2010