Winterlager 2016

Die Schweizerreise

Während die eine Gruppe der Werkstufe in das Wintersportlager nach Braunwald fuhr, begab sich die andere Hälfte vom 25.1. bis zum 29.1.2016 auf eine Schweizerreise.

Die Stationen waren:

Schaffhausen-Rheinfall-Besichtigung Atomkraftwerk Beznau-Lausanne-Besichtigung des Musée de l’Art Brut-Lac Leman (Genfersee)- Wallis- Zermatt (Matterhorn)-Brig-Goppenstein-Frutigen-Besichtigung des Tropenhauses und Fischzucht (Stör, Gewinnung von Kaviar)-Bern- Workshop im Zentrum Paul Klee-Buchs AG-Schoggigiessen in der Schoggifabrik Frey.

Ein Ziel der Schweizerreise war es, die Schönheit der Natur in der Schweiz zu erleben: der Rheinfall, der Genfersee, das Panorama der 4000 Meter hohen Berge, allen voran der majestätische Berg Matterhorn.

 

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Erlebt wurde durch die Besichtigung der alten Städte Schaffhausen und Bern, die Architektur als Gesamtkunstwerk, die Besonderheit ihrer Lage und lokale architektonische Besonderheiten wie die Laubengänge in der Altstadt von Bern. Beim Bundeshaus und beim Berner Münster hielten wir uns etwas länger auf.

 

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Erlebbar wurde die Dimension des Landes, fährt man in anderen Ländern Tage oder Wochen bis man sie durchquert hat, sind es bei uns max. 5 Stunden. Wir sahen am Rhein hinüber nach Deutschland, über den Genfersee nach Frankreich, in Zermatt teilen wir uns die hohen Berge mit Italien. Dass die geografische Lage der Schweiz auch betroffen ist von der Sprachgrenze hörten wir in Lausanne.

In Beznau, im Axporama, lernten wir spielerisch viel Allgemeines und Vielfältiges über die Stromgewinnung. Die Erklärungen zur Kernspaltung und Stromgewinnung im Atomkraftwerk stand jedoch im Zentrum.

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Wir beschäftigten uns mit der Kunst, sahen uns die Bilder der Art-brut-Künstler im Musée de l’Art brut in Lausanne an, und besuchten in Bern das Paul-Klee-Zentrum. Dort wurden wir selber künstlerisch aktiv. An Inspiration fehlte es nicht!

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Eine Besonderheit der Schweiz, welche wir besichtigten, war das Tropenhaus in Frutigen. Hier werden Bananen, Mangos, Papaya und andere exotische Früchte gezüchtet. In den Fischbecken leben 80 000 Störe. Von ihnen gewinnt man Fleisch, Leder und Kaviar. Die Wärmeenergie stammt vom 
warmen Wasser aus dem Lötschbergtunnel, welches,  in die Bäche abgelassen, dort grossen Schaden an Flora und Fauna anrichten würde.

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Zum Schluss durfte das nicht fehlen, an welches die meisten Leute denken, wenn sie "Schweiz" hören: die Schoggi. Wir besichten die Schokoladenfabrik Frey, gossen unsere eigene Schoggikreation und besuchten die Ausstellung (Schoggiessen inklusive).

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Ganz selbstverständlich und wie nebenbei wurde an den individuellen Förderprogrammen geübt: Treppen steigen, Rolltreppen fahren, sich adäquat im öffentlichen Raum bewegen, den fremden Besitz respektieren, Hilfe anbieten, Hilfestellung leisten, Abfahrtszeiten der Züge rausfinden, sich in den Bahnhöfen zurechtfinden, Konflikte lösen, Bedürfnisse anmelden, Teil der Gesellschaft sein, sich mit fremden Menschen unterhalten können und vieles vieles mehr!

Ausgangspunkt und glückliches Heimkommen, Kochen, Essen und Abendgestaltung fand mit einer Ausnahme, der Übernachtung in der Jugendherberge Zermatt, in der Schulwohnung statt.


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Hier war es gemütlich! ….  zum Glück haben wir diese Schulwohnung!